Willkommen im Berufsfeld

Die Arbeit in der Natur, mit der Natur und mit natürlichen Produkten – das zeichnet das Berufsfeld
Landwirtschaft und deren Berufe aus. Es umfasst sechs Berufe der dreijährigen Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und einen Beruf der zweijährigen Grundbildung mit eidg. Berufsattest (EBA). Landwirt/in, Geflügelfachmann/-frau, Gemüsegärtner/in, Obstfachmann/-frau, Winzer/in und Weintechnologe/in sind Abschlüsse mit Fähigkeitszeugnis. In allen ausser Weintechnologie steht ein Schwerpunkt in Biolandbau zur Auswahl. Die Attestausbildung als Agrarpraktiker/in gibt es in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Spezialkulturen und Weinbereitung.

Gefragte Leute
Die Ausbildung in diesem Berufsfeld ist sehr breit und eignet sich für junge Leute mit vielfältigen Interessen.
Der Wechsel innerhalb der einzelnen Berufe ist problemlos möglich. Wer die Attestausbildung gemacht hat,
kann mit zwei zusätzlichen Jahren ein Fähigkeitszeugnis erlangen. Ein Absolvent / eine Absolventin der dreijährigen Grundbildung kann sich mit einem weiteren Jahr das Fähigkeitszeugnis in einem anderen landwirtschaftlichen Beruf erarbeiten. Alle Berufe des Berufsfelds bieten eine Reihe interessanter Laufbahnen im landwirtschaftlichen Umfeld, z.B. Verkauf, Marketing, Planung, Verarbeitung, Betriebs- und Geschäftsführung und vieles mehr. Junge Absolvierende dieser Berufslehren sind gefragte Leute! Auch schulisch kann, wer will, bis zum Fachhochschul- oder Universitätsstudium weiter gehen.

Lehrbetriebswechsel
Eine Spezialität und eine zusätzliche Qualität des landwirtschaftlichen Berufsfelds ist der Lehrbetriebswechsel. Er trägt zu einer breiten praktischen Bildung bei. Der Lehrstellenwechsel ist über die Kantons- und Sprachgrenzen hinweg möglich und erlaubt so, zusätzlich eine Landessprache zu lernen oder zu verfeinern. Das Leben und Lernen auf verschiedenen Betrieben und in mehreren Familien ist eine wertvolle Erfahrung. Die Lernenden erleben verschiedene Produktionszweige und -arten während einer längeren Zeit. Die Ausbildung an den Berufsfachschulen, die überbetrieblichen Kurse sowie die Prüfungen sind national koordiniert, so dass keine Doppelspurigkeiten oder Lücken entstehen. Die Lernenden können den Lehrbetrieb ein- oder zweimal wechseln. Der Wechsel ist keine Pflicht, wenngleich er sehr empfohlen wird.